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UnserVertretungskonzept

Unser Vertretungskonzept

Der Unterricht an der Viktor-Frankl-Schule in Aachen basiert auf dem Prinzip des Team-Teachings. Das bedeutet, dass der Unterricht überwiegend von zwei – zeitweise auch von drei – Lehrpersonen gestaltet wird.

Bei Erkrankung einer Lehrperson (SonderpädagogIn oder FachlehrerIn) fängt das Team die entstehen-den Fehlstunden auf, in dem die sonst vorgesehene Binnendifferenzierung zeitweise aufgehoben wird. Dabei ist es an unserer Schule üblich, dass KollegInnen – sobald sie erkrankt sind – sich telefonisch (auch privat) gegenseitig über die voraussichtliche Dauer ihrer Erkrankung informieren, so dass der Unterricht kurzfristig den Gegebenheiten angepasst bzw. umgeplant werden kann. Dieses Prinzip der größten Toleranz hat sich in den letzten Jahren äußerst bewährt und hat dazu ge-führt, dass die Teams ihre Unterrichtsausfälle relativ autark regeln und ausgleichen, häufig auch durch Mehrarbeit.

Zu Zeiten eines besonders hohen – z.B. jahreszeitlich bedingten – Krankenstands kommt es vor, dass einzelne Teams ihren Unterricht nicht mehr abdecken können, da mehrere Lehrpersonen des selben Teams erkrankt sind. In diesen Fällen wird der Vertretungsunterricht optimal folgendermaßen geregelt:

Variante A: Die verbleibenden Lehrpersonen des betroffenen Teams erteilen für die Zeit der Erkrankung einer Kollegin/eines Kollegen deutlich mehr Unterricht (d.h. mehr als zwei Stunden in der Woche, bezogen auf einen längeren Zeitraum als zwei Wochen) und werden zu einem späteren Zeitpunkt von den vorher erkrankten KollegInnen durch deren ‚Mehrarbeit’ entlastet.

Variante B: Andere Teams, die zurzeit nicht von Erkrankungen betroffen sind, werden ‚ausgedünnt’, d.h. müssen Lehrpersonen zeitweise entbehren, die dann den Unterricht in anderen Teams gewährleisten. Voraussetzung ist jedoch, dass der Unterricht im ‚Stamm-Team’ aufrecht erhalten werden kann.

Variante C: Die Teams verfügen über ‚Aufteilungslisten’ der betreffenden SchülerInnen und ordnen bei stundenweisem Unterrichtsausfall die SchülerInnen dieser Klasse anderen Lerngruppen zu.

Variante D: Diese Vertretungsmaßnahme bezieht sich nur auf die mittägliche Lernpause und den an-schließenden Nachmittagsunterricht – ab 12.45 h. Jede Kollegin, jeder Kollege, FachlehrerInnen eingeschlossen, verpflichten sich zu Beginn eines jeden Schulhalbjahres, je nach Anzahl ihrer Wochenstunden, für ein bis drei ‚Vertretungsnachmittage’ in einen entsprechenden Kalender einzutragen. An diesen Nachmittagen müssen sie sich bereithalten und stehen für spontan notwendige Vertretungen zur Verfügung.

Sollte durch eine ganz ungewöhnliche ‚Kankheitswelle’ auch unter den o.g. Möglichkeiten Unterricht in einzelnen Klassen gar nicht mehr oder nur äußerst unzureichend gewährleistet werden können, entscheidet die Schulleitung rechtzeitig, eine Klasse für den Tag vom Unterricht zu befreien. Dies geschieht jedoch nur nach vorheriger Benachrichtigung der Eltern/Erziehungsberechtigten durch ein entsprechendes Schreiben, in dem die Eltern auch erklären können, dass ihr Kind – aus Gründen der Berufstätigkeit – von uns an diesem Tag beschult werden muss. In diesen Fällen wird ein solches Kind für den Tag in einer anderen Klasse mit beschult.

Bei den ersten beiden Varianten entsteht zwangsläufig die Situation, dass Unterricht zwar aufrecht er-halten werden kann, jedoch an Qualität einbüßt, was die Zielgerichtetheit und Effektivität betrifft. Insgesamt herrscht in unserem Kollegium eine große Bereitschaft, spontan und bei Bedarf mehr Unterricht zu erteilen, so dass Vertretungsunterricht überwiegend lückenlos und mit hohem Maß an Eigen-verantwortung abgedeckt wird.

Wesentlich schwieriger gestaltet sich die Vertretungsregelung für Unterrichtsausfall bedingt durch lang-fristig erkrankte KollegInnen. Da in solchen Fällen häufig der Krankheitsverlauf nicht von Beginn an zeitlich überschaubar ist, erhalten wir wiederholte, aneinander anschließende, befristete Krankmeldungen, die es uns nicht erlauben, kurzfristig über ‚FLEMIVU’ Ersatzkräfte anzufordern. Dennoch bemühen wir uns als Schulleitung in Absprache mit der Schulaufsicht und in Beratung mit dem Mitarbeiterrat alle möglichen Reserven zu mobilisieren, auch wenn wir dann nicht immer auf Sonderpädagogische Fach-kräfte zurückgreifen

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Page last modified on November 26, 2015, at 09:49 PM