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Schulprogramm

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DieViktorFranklSchuleAlsAusbildungsort

Die Viktor Frankl Schule als Ausbildungsort

LehramtsanwärterInnen

Die neue OVP von April 2011 sieht ein Programm vor, das gemeinsam vom Zentrum für schulpraktische Studien (ZfsL) und den Ausbildungsschulen erstellt wird. Das vorliegende Ausbildungsprogramm bietet einen Leitfaden für:

  • die Aufgaben der an der schulpraktischen Ausbildung beteiligten Personen
  • die schulische Ausbildung vor Ort
  • Beratung und Unterstützung
  • Koordination der Ausbildungsanteile von ZfsL und Schule

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Zuordnung der AusbildungslehrerInnen (AL) und LAA

Die LAA hospitieren in den ersten 2 Wochen in mit der Schulleitung (SL) und den ABB abgestimmten möglichen Ausbildungsklassen. Nach den erfolgten Hospitationen geben LAA und mögliche AL eine kurze Rückmeldung an die ABB. Die SL entscheidet auf dieser Grundlage und nach Beratung mit den ABB über die Zuweisung des 1. und 2. Bedingungsfeldes, wobei die Arbeit im 2. Bedingungsfeld erst im 2. Quartal aufgenommen wird.

Nach Möglichkeit sollen die Bedingungsfelder in unterschiedlichen Jahrgangsstufen liegen (Primarstufe/ Orientierungsstufe/ Abschlussstufe).

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Aufgaben der LehramtsanwärterInnen (LAA)

Der Umfang der schulpraktischen Ausbildung beträgt 14 Wochenstunden an grundsätzlich 4 Wochen-tagen. Die Ausbildung ist untergliedert in 6 Quartale á 3 Monate. Im 2. bis 5. Ausbildungsquartal werden jeweils 9 Wochenstunden auf den Bedarf angerechnet (BdU). Die schulpraktische Ausbildung umfasst Ausbildungsunterricht (AU; Hospitationen, Unterricht unter Anleitung und selbstständigen Unterricht) sowie den bedarfsdeckenden Unterricht (BdU). Die LAA müssen wöchentlich mit 2 der insgesamt 14 Ausbildungsstunden im Rahmen des GU bzw. der Inklusion an einer allgemeinen Schule aktiv teilnehmend hospitieren.

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Aufgaben der Ausbildungslehrerinnen und Ausbildungslehrer (AL)

Die Ausbildungslehrerinnen und Ausbildungslehrer unterstützen die LAA bei der Entwicklung ihrer Lehrerpersönlichkeit. Sie beraten die LAA in allen Bereichen, die unmittelbar mit der Klasse und dem Unterricht in Zusammenhang stehen (siehe Handlungsfelder unter 3).

Im Ausbildungsunterricht ist die/ der AL unmittelbar anwesend, sodass eine Nachbesprechung des ge-sehenen Unterrichts erfolgen kann. LAA und AL sollten also nicht in parallelen Lerngruppen gleichzeitig unterrichten.

Bei Vor- und Nachbereitung von Unterricht sollte nach dem Prinzip der abnehmenden Hilfe seitens der AL vorgegangen werden, um die Professionalisierung der/ des LAA zu unterstützen.

Die AL nehmen in der Regel an den Nachbesprechungen mit den Fachleiterinnen/ Fachleitern teil, um deren Arbeitsweise und Schwerpunktsetzung kennen zu lernen und ihre eigene Ausbildungsrolle zu professionalisieren.

Die AL nehmen am Abschnittsgespräch am Ende des 3. Quartal teil, sodass ihre Sicht auf die Entwick-lung sowie Perspektiven der Ausbildung für die/ den LAA deutlich werden. Die AL schreiben im 5. Quartal der Ausbildung ein Gutachten ohne Benotung und sind dadurch an der Beurteilung beteiligt. Dieses Gutachten geht vor Weitergabe zum ZfsL an die SL, die nach Durchsicht dieses Gutachtens gegebenenfalls eine Beratung für die AL anbietet. Die Bewertungen der AL fließen in die Benotung durch die Schulleiterin ein.

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Aufgaben der Schulleitung (SL)

Am ersten Tag der Ausbildung in der Schule findet ein gemeinsames Gespräch zwischen SL, ABB und LAA statt, in dem Vorstellungen, Erwartungen und Wünsche von allen Beteiligten transparent gemacht werden.

Die SL nimmt durch wenigstens zwei Unterrichtsbesuche mit Nachbesprechung ab dem 2. Quartal Ein-blick in die Ausbildung. Die SL ist Teilnehmerin am Abschnittsgespräch.

Die SL beurteilt Eignung und Leistung der bzw. des LAA und fertigt zum Ende des 5. Quartals ein Lang-zeitgutachten an, das mit einer Note endet. Grundlage dafür sind eigene Beobachtungen, Beurteilungsbeiträge der AL und die fortlaufende Begleitung der LAA in allen schulischen Handlungsfeldern. Den beiden AL und den ABB wird das abschließende Gutachten in einem Gespräch näher erläutert. Dieses Gutachten liegt in der autonomen Verantwortung der SL und wird dem Prüfungsamt vorgelegt.

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Aufgaben der Ausbildungsbeauftragten (ABB) (OVP §13)

Die ABB unterstützen die Kooperation zwischen Schule und ZfsL. Sie koordinieren die Lehrerausbildung in der Schule und beraten die SL und die AL. Gegenüber der SL geben die ABB eine Stellungnahme zum vorgesehen Gesamtergebnis der Langzeitbeurteilung ab (OVP §16).

Den LAA bieten sie ergänzende Beratung und Unterstützung an. Dazu zählt die Teilnahme am Eingangs- und Perspektivgespräch (EPG), am Abschnittsgespräch und regelmäßige Treffen mit den LAA. Die Treffen finden im 1. Quartal wöchentlich und im 2. Quartal monatlich statt, danach je nach Bedarf. Es werden ausbildungsrelevante Fragen besprochen bzw. Inhalte der Handlungsfelder standortspezifisch vertieft. Nach Wunsch können auch Unterrichtshospitationen zur Beratung erfolgen.

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Abschnittsgespräche

Im Sinne der Begleitung findet während der Ausbildung ein Abschnittsgespräch am Ende des 3. Ausbil-dungsquartal statt. Daran nehmen teil:

  • Die Schulleitung,
  • die Ausbildungslehrer/innen,
  • der/die Lehramtsanwärter/in
  • der/die Ausbildungsbeauftragte/n

Die ABB sind dabei verantwortlich für die Durchführung. Die LAA laden nach Terminabsprache mit der SL und AL dazu ein. Das Gespräch dauert ca. 30 Minuten.

Dieses Gespräch dient:

  • der (Selbst-) Einschätzung,
  • der Entwicklung von Zielperspektiven,
  • der Beratung durch Rückmeldung aller an der
schulischen Ausbildung beteiligten Personen und
  • führt ggf. zu weiteren Gesprächen.
Die LAA fertigen ein Protokoll des Abschnittsgespräches an und geben dies an alle Beteiligten weiter.

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Inhalte der Ausbildung

Die Ausbildung erstreckt sich sowohl auf die unterrichtlichen als auch auf die außerunterrichtlichen Handlungsfelder. Deren schulische Umsetzung ist in den folgenden Ausführungen dargestellt.

Zur Übersicht und Dokumentation wird den LAA eine Beispiel-Liste zum Nachweis der außerunterrichtli-chen Tätigkeiten ausgehändigt.

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Eignungspraktikanten

Unsere Schule kann bis zu 5 Studentinnen/ Studenten für ein Praxissemester aufnehmen.

Vorab wird durch die ABB´s eine passende Klasse gesucht. Am ersten Schultag werden die Studentinnen und Studenten durch die ABBs und die Schulleitung in Empfang genommen. Die Aufklärung über Rechte und Pflichten wird durch die Schulleitung, ABB´s und Ausbildungslehrkräfte vorgenommen(z.B. Verschwiegenheit, Infektions-, und Versicherungsschutz).

Der Start des Praxissemesters ist jeweils im Februar oder im September(Orientierung am Schulhalbjahr) und es dauert 5 Monate.

Die Studentinnen und Studenten habe 1 Studientag pro Woche im ZfsL.

Die restlichen 4 Tage verbringen sie an der Schule mit 3-4 Stunden pro Tag:

  • 250 Stunden Anwesenheit insgesamt
  • 70 Stunden Unterricht unter Begleitung in beiden Fächern
je 2 U-Vorhaben pro Fach (Umfang 12-15 Std.)
gleichmäßige Verteilung
Anbindung an Studien- und Unterrichtsprojekte der Uni im Rahmen der schulischen Möglichkeiten
Durchführung eines Studienprojekts
U-Hospitationen
  • kein eigenständiger Unterricht, aber Unterrichtselemente bzw. Einzelstunden
  • Teilnahme an Konferenzen, Teilnahme an Beratung von Erziehungsberechtigten und verschiedenen Formen des Schullebens

Der Mentor begleitet beratend. Wöchentlich gibt es ein Treffen mit den ABB´s. Einmal im Monat findet ein gemeinsames Treffen mit den LAA´s zum Austausch statt.

Das Bilanz- und Perspektivgespräch zum Ende des Praxissemesters findet mit Studierendem, LehrerInnen und SeminarausbilderInnen statt.

Die ABBs befinden sich in regelmäßigem Kontakt zur Schulleitung und nehmen an Fortbildungen mit Inhalten, Aufbau etc. zum Praxissemester teil.

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Praktikanten

Die Viktor Frankl Schule bietet Praktikanten aus unterschiedlichen Institutionen einen Praktikumsplatz.

Vorwiegend sind die Praktikanten Schüler ab Klasse 9, die ein Gymnasium oder eine Realschule besuchen, um ihr Sozialpraktikum an der Viktor Frankl Schule zu machen. Es können auch Studenten sein, die ihr Eignungs- oder Orientierungspraktikum im Rahmen des Studiums für Sonderpädagogik absolvie-ren. Ebenfalls möglich ist es für Schüler von einem Berufskolleg sich zu bewerben. Diese Praktika können u.U. auch bis zu einem Jahr dauern. Hierbei handelt es sich um Schüler, die sich bereits in der 11. Jahrgangsstufe befinden und die Fachoberschulreife anstreben.

Die Praktikanten erhalten Einblick in die verschiedenen Lernbereiche der Schülerinnen und Schüler der Viktor Frankl Schule. Neben den regulären Unterrichtseinheiten, begleiten Praktikanten z.B. Schüler zu Therapiesitzungen (Ergo-, Physiotherapie, Logopädie, Entspannung), nehmen gemeinsam mit den Schülern an Sportangeboten (Rollstuhlsport) teil und lernen Berufsmodule (z.B. Koch-, Näh-, Waschmodul usw.) kennen. Sie setzen sich aktiv mit den Schülern auseinander und unterstützen das Lehrpersonal.

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